Der Schützenverein wurde am 12.01.1966 beim Eder-Bräu in Gschaid gegründet und auf den Namen Steinbergschützen Gschaid getauft.
 
Die 14 Gründungsmitglieder waren:
 
  • Max Geishauser / Reitzing (†)
  • Alfred Weitl / Reitzing
  • Helmut Hofmann / Wiesing
  • Franz Speckner / Ecking (†)
  • Karl Geishauser / Steinbach
  • Hans Zinsberger sen. / Kauflanden (†)
  • Otto Lindinger / Steinbach (†)
  • Hans Zehentleitner (gest.) / Oberlaab (†)
  • Karl Bachhuber sen. / Gschaid (†)
  • Karl Kaisersberger / Thannöd
  • Franz Geishauser / Steinbach
  • Maria Eder / Gschaid (†)
  • Hans Eder / Gschaid (†)
  • Josef Lindinger sen. / Kauflanden 
Zum 1. Schützenmeister wurde Josef Lindinger und zum Stellvertreter Max Geishauser gewählt.
Das Amt des Schriftführers wurde Helmut Hofmann übertragen, Alfred Weitl fungierte als Kassier.
Als Wahlleiter waren Emil Gartner und Wenzel Soukop anwesend.
Der wöchentliche Schießtag beim Eder-Bräu wurde auf Freitag angesetzt.
Der Verein schloß sich dem Gau Eggenfelden an.
Es wurden 5 Luftgewehrstände und ein Luftgewehr gekauft.
Ein Luftgewehr stiftete Hans Eder, der Vereinswirt.
 
Der erste Vereinsausflug zu Pfingsten führte zur Tauplitzalm. 
Am Jahresende hatte der Verein bereits 61 Mitglieder und 4 Luftgewehre. 
Der erste Schützenkönig
Der erste Schützenkönig
Schützenkönig: Johann Siebzehnrübel 
Vereinsmeister: Josef Österreicher

Der Verein wechselt vom Gau Eggenfelden zum Gau Griesbach.
Mit 3 Mannschaften beteiligte man sich an den Gaurundenwettkämpfen.
Auch an der Pokalrunde der Nachbarvereine wurde teilgenommen.
Vereinswirtin Maria Eder stiftete eine Schützenkette.
Der Jahresausflug führte nach Wien und in die Wachau.
Zum ersten Mal führten die Schützen ein Nikolausschießen durch.

Schützenkönig: Josef Reischl
Vereinsmeister: Josef Österreicher

Auf dem Grundstück von Josef Niederhammer wurde am 29. und 30.06.1968 das erste Waldfest am Kauflandener Berg veranstaltet.
Bei wunderschönem Wetter wurde es zu einem riesigen Erfolg und damit zu einer dauerhaften Veranstaltung.

Aufgrund der steigenden Mitgliedzahl und dem großen Interesse an einem Kleinkaliberstand wurde am 18.08.1968 eine Mitgliederversammlung einberufen, ob ein Schützenhaus gebaut werden soll oder ob eine Fahne angeschafft wird.
Die Mehrheit der Mitglieder entschied sich für den Bau eines eigenen Vereinsheimes mit 8 Luftgewehr- und 6 Kleinkaliberständen sowie einer Gaststube.
Das Grundstück stellten die Gemeinde Wiesing und Mitglied Otto Abtmeier aus Gschaid kostenlos bzw. auf Erbbaurecht zur Verfügung.
Beim Gauschießen in Sammerei errang Josef Reischl den Titel des Gaukönigs.

Schützenkönig: Franz Erndt
Vereinsmeister: Josef Österreicher

Aufgrund des hohen Finanzbedarfs zum Schützenhausbau wurde die Eintragung in das Vereinsregister notwendig.
Mehrere Mitglieder übernahmen Bürgschaften, damit die Finanzierung gesichert war.

Am 03.03.1969 begannen die Bauarbeiten für das Schützenhaus.
Es beteiligten sich 62 Schützenkameraden. Sie leisteten über 10.000 freiwillige Arbeitsstunden und rund 400 Schlepperstunden.
Die Mitglieder, Bauern und Gönner stifteten insgesamt 40 cbm Holz.
Handwerker aus der Gemeinde Wiesing und Umgebung stellten Maschinen und Werkzeuge kostenlos zur Verfügung.

Vor allem dem unermüdlichen Einsatz von 1. Vorstand Josef Lindinger sen. ist die Entstehung dieses großartigen Gemeinschaftswerk zu verdanken.

Der Rohbau war bereits am 29.03.1969 erstellt.
Nachdem die Innenausbauarbeiten auch zügig voranschritten, konnten schon am 22.08.1969 die Luftgewehrstände in Betrieb genommen werden.

Schützenhaus nach der Fertigstelung 1969
Schützenhaus nach der Fertigstelung 1969
Die Gaststube nach der Fetigstellung
Die Gaststube nach der Fertigstellung
Der Luftgewehrstand nach der Vertigstellung
Der Luftgewehrstand nach der Fertigstellung

Die Eröffnung der Gaststätte folgte am 25.10.1969.
Mit der Brauerei "Fischbräu", Massing (später "Domspatz" bzw. "Brauerei Bischofshof" Regensburg), vertreten durch Brauereibeauftragten Felix Trager, wurde ein Biervertrag abgeschlossen.
Die Bewirtung übernahmen die Mitglieder selber in 4 Gruppen, die wöchentlich abwechselten.
Das Eröffnungsschießen unter der Schirmherrschaft des mehrfachen Weltmeisters und späteren Olympiasiegers Conny Wirnhier fand vom 07.-16.11.1969 statt.
Es beteiligten sich 218 Schützen.

Beim Bundesschießen in Vilsbiburg wurde Josef Lindinger Bezirksschützenkönig.

Josef Lindinger Bezirksschützenkönig
Josef Lindinger Bezirksschützenkönig

Schützenkönig: Michael Meier sen.
Vereinsmeister: Karl Kimmerl

Am 07.11.1970 wurde das Schützenhaus durch geistlichen Rat Anton Venus aus Triftern eingeweiht.
Zu den Ehrengästen zählten u. a. Landrat Dr. Adolf Oswald, Gauschützenmeister Eduard Wimschneider, Trifterns Bürgermeister Hans Dobler sowie der Wiesinger Bürgermeister Gottfried Wasmeier, der aufgrund seiner wohlwollenden Unterstützung des Vereins zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
Auch der Kleinkaliberstand konnte an diesem Tag in Betrieb genommen werden.

Gedicht zum Schützenhausbau Gedicht zum Schützenhausbau von Heimatdichter Sepp Obernhuber

Die ersten Schützenhaus-Wirte
Die ersten Schützenhaus-Wirte

Schützenkönig: Richard Edmeier
Vereinsmeister: Karl Kimmerl
Juniorenmeister: Josef Feuerer
Jugendmeister: Otto Resch

Kontakt

Schützenhaus Gschaid
Gschaid 19, 84371 Triftern
Telefon: +49 (8562) 829 
Email: info<at>steinbergschuetzen.de
Website: www.steinbergschuetzen.de

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